Maurice Hauber, selbstständiger Dachdecker aus Moers, lässt sich von seinem langjährigen Freund Karl Kulik überreden, dessen Imbissbude für 50.000 Euro zu übernehmen. Ohne schriftlichen Vertrag zahlt er 10.000 Euro Anzahlung aus den Familienersparnissen - gegen den ausdrücklichen Rat seiner Frau Clarissa. Als Maurice den Eigentümer der Immobilie, Gastronom Tennstedt, aufsucht, stellt sich heraus, dass Kulik nie mit ihm über eine Pachtübernahme gesprochen hat und das Objekt ohnehin bald kernsaniert werden soll. Der unterschriebene Kaufvertrag enthält zudem eine Vertragsstrafe von 10.000 Euro. Parallel gerät Maurices Dachdeckerbetrieb in eine Krise, da das Firmenfahrzeug ausfällt und Aufträge wegbrechen. Nach einer eskalierenden Konfrontation mit Kulik, bei der Maurice dessen Portemonnaie entreißt und deshalb wegen Raubes angezeigt wird, schalten die Haubers einen Anwalt ein. Mit Tennstedt und Mitarbeiter Kosta als Zeugen klagen sie erfolgreich: Kulik wird wegen Betruges zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und zur Rückzahlung der 10.000 Euro sowie aller entstandenen Schäden verurteilt.