Nach einem Einbruch in ihr Frankfurter Haus wird die 32-jährige Karin Grossgast von einem Mann namens Martin Schwenck aufgesucht, der sich als verdeckter Ermittler des Bundeskriminalamts ausgibt und anbietet, bei ihr einzuziehen, um die angebliche Einbrecherbande zu überführen. Während Karin ihm vertraut, hegt ihr Mann Joachim von Anfang an Verdacht. Schwenck manipuliert Karin systematisch: Er erfindet Drohbriefe, täuscht eine Kindesentführung vor, fabriziert Beweise für eine angebliche Affäre Joachims und bringt Karin dazu, ihren Mann aus dem Haus zu werfen sowie insgesamt über 30.000 Euro auszugeben. Joachim gelingt es schließlich, einen gestohlenen Siegelring Schwencks sicherzustellen, woraufhin Karin dessen wahre Identität erkennt. Sie informiert die Polizei, und beide Betrüger werden festgenommen. Schwenck wird zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, sein Komplize zu drei Jahren und acht Monaten. Karin erhält 35.200 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld; die Familie lebt wieder vereint, Karin befindet sich in psychologischer Betreuung.