Annette Hansen, eine 42-jährige Friseurin, wird nach drei Jahren Haft wegen des angeblichen Mordes an ihrem Vater durch Brandstiftung entlassen, nachdem ein neues Gutachten ihre Unschuld belegt. Zurück in Hannover, stößt sie auf die Ablehnung ihrer Stiefmutter Christa Fröhling und ihrer Tochter Mandy, findet keinen Job und kämpft mit finanziellen Nöten. Ihr Anwalt erwirkt eine Wiedereinstellung im alten Friseursalon, doch das Arbeitsklima ist vergiftet. Zusätzlich drohen ihr hohe Gutachterkosten. Den entscheidenden Wendepunkt bringt Mandy: Sie entdeckt in Christas Büro versteckte Briefe ihrer Mutter sowie Kontoauszüge, die Zahlungen an den belastenden Sachverständigen belegen. Die Polizei nimmt Christa fest - sie gesteht, den Gutachter bestochen und Annettes Kette am Tatort platziert zu haben, um frühzeitig an Erbe und Lebensversicherung zu gelangen. Christa wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Gutachter zu drei Jahren. Annette erhält das vollständige Erbe ihres Vaters, die Gutachterkosten werden von der Gerichtskasse übernommen, und sie beginnt mit Mandy in einer gemeinsamen Wohnung einen Neuanfang.