Jan Wolf, ein ehrgeiziger Wirtschaftsprüfer aus Köln, vernachlässigt seine Ehefrau Inka und den vierjährigen Sohn Mirko zunehmend zugunsten seiner Karriere. Er verpasst den Geburtstag seines Sohnes, vergisst den zehnten Hochzeitstag und lässt Mirko nach einem Unfall allein mit dem Taxi ins Krankenhaus fahren. Inka reicht beim Familiengericht einen Antrag auf Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft ein, doch Jan ignoriert den richterlichen Beschluss. Nach seiner Beförderung verbringt er sogar Nächte im Büro und lässt Mirko schließlich allein zu Hause eingesperrt zurück. Inka zieht daraufhin mit dem Kind zu ihrer Freundin Manuela. Alle Versuche, die Ehe zu retten, scheitern an Jans Uneinsichtigkeit und Kälte. Ein Jahr später ist das Paar geschieden: Inka erhält das alleinige Sorgerecht, Unterhaltszahlungen sowie die Hälfte des Vermögens als Zugewinnausgleich. Jan verliert zudem seine Führungsposition, da sich wichtige Kunden aufgrund seines Verhaltens von ihm abwenden.