Richard Albers, ein in Frankfurt lebender Bankangestellter, reist nach Köln, als die Schule seiner 15-jährigen Tochter Miriam wegen 72 unentschuldigter Fehlstunden Alarm schlägt. Er entdeckt in ihrem Zimmer Ballerspiele, Videos über Amokläufe und beunruhigende Gedichte. Die Mutter Katja vernachlässigt ihre Aufsichtspflicht zugunsten ihres neuen Freundes Thomas Demel, der einen Schießstand betreibt und Miriam - ohne Richards Einverständnis - das Schießen beibringt. Als Miriam mit einer gestohlenen Waffe aus Demels Schießstand eine Mitschülerin bedroht, die sie wegen nicht gelieferter Handys erpresst hatte, wird sie festgenommen. Vor dem Haftrichter gesteht sie, nur Angst machen zu wollen. Sie wird freigelassen und zu 120 Sozialstunden verurteilt. Demel erhält ein Bußgeld von 5.000 EUR, verliert seine Betriebserlaubnis und wird wegen Betrugs auf Bewährung verurteilt. Katja trennt sich von Demel. Miriam zieht zu ihrem Vater nach Köln, wechselt die Schule und stabilisiert sich.