Die 17-jährige Schülerin und Aushilfskraft Klara Lukaschek steht vor Gericht, weil sie ihren wohlhabenden Mitschüler Fabian Jacobi mit heißem Wasser übergossen und ihn verletzt zurückgelassen haben soll. Klara bestreitet die Tat und erklärt, sie habe Fabians Verletzung für einen weiteren Streich gehalten, nachdem er sie kurz zuvor mit einem fingierten Ohnmachtsanfall gedemütigt und in sozialen Medien bloßgestellt hatte. Im Verlauf der Verhandlung enthüllt sich, dass Fabians 39-jähriger Bekannter Simon Krause, der in der Firma von Fabians Vater arbeitet, die eigentliche Tat begangen hat: Er lockte Fabian gezielt zum Imbiss und übergoss ihn aus aufgestautem Groll und finanzieller Abhängigkeit. Krause gesteht und wird wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Fabian erhält wegen versuchter Bestechung eines Justizbeamten eine Verwarnung und 60 Sozialstunden. Das Verfahren gegen Klara wird ohne Auflagen eingestellt.