Mindestsicherung verspätet ausbezahlt: Frau L. ist 52 Jahre alt und hat zuletzt als Sicherheitsbedienstete bei Gericht gearbeitet. Nach zwei schweren Krankheiten ist die Frau nun seit zwei Jahren arbeitslos, hat aber zuletzt auch geringfügig gearbeitet. Aufgrund ihrer Erkrankungen und ihrem geringen Einkommen stehen der 52-Jährigen auch noch monatlich 480 Euro Mindestsicherung zu. Dennoch hat es knapp vier Monate gedauert, bis sie die Mindestsicherung erhalten hat. Nur dank der finanziellen Unterstützung ihrer Kinder sei sie damals über die Runden gekommen, erklärt die Frau. Nachdem die Mindestsicherung nun wieder seit mehr als vier Monaten überfällig ist, hat sich Frau L. hilfesuchend an Volksanwalt Achitz gewandt. Warum bekommt Frau D. nicht die Kur, die ihr hilft? Veronika D. leidet seit Jahren an einer Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung. Die Lebensmittelverkäuferin fürchtet deshalb um ihren Job, weil der Ausschlag auch ihre Hände betrifft. Als sie noch bei der SVS versichert war, wurde ihr eine Kur in Bad Gastein mit Einfahrten in den Radon-Heilstollen bewilligt. Diese Therapie war bis jetzt die einzige, die Frau D. nachhaltig geholfen hat. Mittlerweile ist sie bei der PVA versichert – diese bezahlt ihr die Einfahrten in den Heilstollen nicht, unter anderem da bei ihr nicht die dafür notwendige Indikation vorliege. "Bürgeranwalt" hat über diesen Fall im Vorjahr erstmals berichtet und jetzt nachgefragt, ob sich für Frau D. etwas zum Besseren gewendet hat. Streit um Beweidung in Apetlon: Ein Weidestreit rund um die Bewirtschaftung im Nationalpark Neusiedler See Seewinkel dauert schon seit Jahren an – die Lange Lacke ist deshalb sogar eingezäunt. Wer hat hier warum welche Nutzungsrechte und welche Interessen? Welche Rolle spielt das Land Burgenland? Wie könnte eine Lösung im Sinne aller Beteiligten in Zukunft ausschauen? Zudem: Dürfen Rinder des hiesigen Bauern überhaupt noch weiden – oder darf ein auswärtiger Betrieb seine Rinder – eingezäunt – weiden lassen?